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AbSolvia Dentalhygiene 2015 in Köln – Die ersten Bacheloranten wurden gekürt.

AbSolvia Dentalhygiene 2015 in Köln – Die ersten Bacheloranten wurden gekürt.

Am Freitag, den 2. Oktober 2015, erhielten die ersten Absolventinnen der praxisHochschule in einem Festakt ihre Bachelor-Zeugnisse der Dentalhygiene. Knapp 150 Freunde, Förderer und Familienmitglieder waren nach Köln gekommen, um diesen denkwürdigen Tag zu feiern.

„Es war ein sehr bewegender Moment, als die praxisHochschule vor einigen Tagen ihren ersten Dentalhygiene Absolvent/-innen den Bachelor-Grad verleihen konnte. Es war ein besonderer Moment für alle, die die Idee der praxisHochschule seit langem begleiten und nach vorne bringen: Für die Professoren, für die Dozenten und Mitarbeiter genauso wie für die vielen Helfer und Unterstützer: Nicht wenige haben seit Jahren darauf hingearbeitet.“ so Prof. Dr. Werner Birglechner, Professor für strategisches und operatives Marketing in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen an der praxisHochschule Köln.

Alle Bilder der Absolventenfeier finden Sie hier.

Ehrung der drei besten Bachelor-Arbeiten

Im Rahmen des Festaktes zur Absolventenfeier der Bacheloranten Dentalhygiene wurden auch die drei besten Bachelor-Arbeiten geehrt. Eine Arbeit befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen Parodontitis und Rheumatoider Arthritis, eine andere mit den Schwierigkeiten bei der Sondierung am Implantat. Die beste Arbeit thematisierte anhand von zwei Patientenfällen den Zusammenhang von Parodontitis und Diabetes.

Meilenstein für die Dentalhygiene

Klaudia Dietrich, eine der Semestersprecherinnen des Absolventen-Jahrgangs in Dentalhygiene 2015, ist sich des historischen Meilensteins bewusst: „Wir wissen, dass wir als erste Trägerinnen des Bachelor-Grades in Dentalhygiene und Präventionsmanagement in Deutschland als echte Pioniere im Bildungswesen und der Gesundheitsprävention gelten. Umso mehr freuen wir uns, diesen Geist in die Welt hinaus tragen zu dürfen, um das Berufsbild der DH in Deutschland und auf internationalem Terrain weiter zu etablieren“. Internationale Anerkennung zollte den Absolventinnen die Vize-Präsidentin der European Dental Hygienists Federation, Corrie Jongbloed-Zoet aus den Niederlanden. Sie engagiert sich auf europäischer Ebene für die Anerkennung des Berufsstandes. „Ich hoffe, dass die DH in Europa alle gemeinsam miteinander arbeiten und Grenzen kein Thema sein werden.“

Auszeichnung für GGS-Forscher

Auszeichnung für GGS-Forscher

Heinz-Theo Wagner und Kai Förstl erhalten Best Reviewer Awards

Heilbronn, 9. August 2016

Perfektes Double: Beim 76. Jahrestreffen der Academy of Management (AoM), das vom 5. bis 9. August im kalifornischen Anaheim stattfand, erhielten gleich zwei Forscher der German Graduate School of Management and Law (GGS) einen Best Reviewer Award.

Vierter Preis in Folge

Ein Seriensieger ist Heinz-Theo Wagner, Professor für Management und Innovation an der GGS. Nach der Entgegennahme von zwei Best Reviewer Awards und einem Outstanding Associate Editor Award in den letzten Jahren, ist der Best Reviewer Award der Technology and Innovation Management (TIM) Division für ihn bereits der vierte Preis in Folge für hervorragende Leistungen im Begutachtungsprozess. Wie im TIM Business Meeting der Academy of Management berichtet wurde, sind dieses Jahr 1686 Reviews von 814 Gutachtern verfasst worden. Aus dieser Gruppe an Gutachtern den Best Reviewer Award zu erhalten, ist eine hohe Auszeichnung. Ebenfalls eine Auszeichnung bei der renommierten Veranstaltung erhielt Kai Förstl, Professor für Supply Chain Management und Logistik, der den Best Reviewer Award 2015 des Journal of Supply Chain Management im Empfang nehmen durfte. Das renommierte Journal zeichnet jedes Jahr seinebesten Reviewer auf dem Jahrestreffen der AoM im Rahmen des Professional Development Workshops „Crafting a High Quality Research Paper“ aus.

Review-Prozess sichert Qualität der Beiträge

Bei wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder Konferenzen bewerten in der Regel mindestens zwei Gutachter die eingereichten Artikel, Papers und Symposium-Vorschläge, von denen dann die besten berücksichtigt werden. Gutachter, die detaillierte und konstruktive Reviews verfassen, stellen hohe Qualitätsstandards sicher. Da die Autoren Kopien der Gutachten erhalten, tragen aussagefähige Reviews oft wesentlich zur Verbesserung der eingereichten Papers bei. Trotz des hohen Zeitaufwands, den Gutachten in Anspruch nehmen, bezeichnet Heinz-Theo Wagner seine Gutachtertätigkeit als „wichtigen Service für die Community, um Autoren zu helfen, ihre Erkenntnisse besser herauszuarbeiten und damit insgesamt zum wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen“. Ganz ähnlich sieht es Kollege Kai Förstl, der ergänzt: „Es freut mich, mit meiner Arbeit andere Wissenschaftler im Bereich Supply Chain Management zu unterstützen, ihre Forschungsergebnisse souverän zu präsentieren.“

Best Reviewer Award

Best Reviewer Award

Heinz-Theo Wagner zum fünften Mal in Folge ausgezeichnet

Heilbronn, 9. August 2017

Mittlerweile ist es schon eine schöne Tradition: Beim 77. Jahrestreffen der renommierten Academy of Management (AoM), das vom 4. bis 8. August in Atlanta stattfand, erhielt Prof. Heinz-Theo Wagner von der German Graduate School of Management and Law (GGS) erneut einen Best Reviewer Award. Nach drei Best Reviewer Awards und einem Outstanding Associate Editor Award in den letzten Jahren, ist es bereits der fünfte Preis in Folge für hervorragende Leistungen im Begutachtungsprozess. Glücklich nahm der Professor für Management und Innovation die Auszeichnung der Technology and Innovation Management (TIM) Division entgegen: „Es ist eine Ehre für mich, diese Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Ich freue mich besonders, dass meine Arbeit zum wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt.“ Für die Konferenz der AoM sind 1871 Reviews von 841 Gutachtern verfasst worden.

Gutachter sichern Qualität der Beiträge

Für wissenschaftliche Konferenzen und Fachzeitschriften bewerten in der Regel mindestens zwei Gutachter die eingereichten Artikel, Papers und Symposium-Beiträge, um daraus die besten auszuwählen. Mit ihren detaillierten und aussagefähigen Reviews sichern die Gutachter die hohen Qualitätsstandards, die an wissenschaftliche Veröffentlichungen gestellt werden. Weil die Autoren Kopien der konstruktiven Reviews erhalten, können sie danach ihre Erkenntnisse besser herausarbeiten und die wissenschaftliche Qualität ihrer Beiträge verbessern.

Betriebliche Kinderbetreuung im Mittelstand | GGS

Betriebliche Kinderbetreuung im Mittelstand | GGS

Heilbronner Gespräch am 8. Dezember

Heilbronn, 30. November 2016

Job und Kind unter einen Hut zu bringen, ist in Deutschland nach wie vor eine große Herausforderung. Im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter spielt deshalb die betriebliche Kinderbetreuung eine immer wichtigere Rolle. Im Rahmen der Heilbronner Gespräche zur Unternehmensführung erläutert David Siekaczek, Gründer und Geschäftsführer der sira munich GmbH, am Donnerstag, 8. Dezember 2016 von 18:30 bis 20:00 Uhr, wie der Aufbau betrieblicher Kindertagesstätten (Kitas) im Mittelstand möglich ist. Das Thema seines kostenlosen Vortrags an der German Graduate School of Management and Law (GGS) lautet: „Employer Branding als Wettbewerbsfaktor – Wie ein Start-up die betriebliche Kita im Mittelstand möglich macht“.

Unternehmen organisiert Aufbau der Kinderbetreuung

Das von David Siekaczek geführte Unternehmen sira munich GmbH ist ein bundesweit tätiger Spezialist für betriebliche Kinderbetreuung und organisiert hauptsächlich im Auftrag von kleinen und mittelständischen Unternehmen den Aufbau und die Trägerschaft von betrieblicher Kinderbetreuung, wie beispielsweise Betriebskrippen oder Betriebskindergärten. Das Besondere an deren betrieblichen Mini-Kitas (Großtagespflegen) ist, dass Mitarbeiterkinder in einem familienähnlichen Umfeld in Kleingruppen spielen, lernen und gemeinsam die Welt entdecken. Das Format sieht außerdem bezahlbare Beitragssätze und arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten vor.

Anmeldung erwünscht

Zum Vortrag von David Siekaczek sind alle Interessierten in die Räume der GGS (Bildungscampus 2, 74076 Heilbronn) eingeladen. Es wird um Anmeldung per E-Mail an marlen.ernst@ggs.de gebeten.

Bewerbung der Zukunft: Interview mit Prof. Dr. Andreas Eckhardt

Bewerbung der Zukunft: Interview mit Prof. Dr. Andreas Eckhardt

„Active Sourcing und Talent-Pools sind alternativlos für die Personalrekrutierung“

Heilbronn, 11. August 2016

Die Digitalisierung der Gesellschaft und der sogenannte Information Overload haben großen Einfluss auf das Bewerbungsverfahren. Schon heute liegt der papierbasierte Bewerbungseingang bei den 1.000 größten Unternehmen in Deutschland bei nur noch 13 Prozent und wird weiter sinken. Die Recruiter der Top 1.000 Unternehmen beschäftigen sich im Durchschnitt lediglich mit 42,2 Prozent der eingegangenen Bewerbungen intensiv. Andreas Eckhardt, Professor für Personalmanagement an der German Graduate School of Management and Law (GGS) und Mitautor der Studie Recruiting Trends 2016 gibt im Interview einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bewerbungsverfahren und stellt Bewerbungsformen der Zukunft vor.

Bewerbungen sind heute noch stark vom Anschreiben und vom Lebenslauf geprägt. Wie sieht das Bewerbungsschreiben der Zukunft aus?

Unabhängig von Anschreiben und Lebenslauf ist das Bewerbungsschreiben der Zukunft generell elektronisch. Weder Unternehmen noch Bewerber haben irgendeine Präferenz für die papierbasierte Bewerbungsmappe. Anschreiben und Lebenslauf werden im Bewerbungsschreiben der Zukunft noch enthalten sein, aber ihre Bedeutung und das Format werden sich ändern. Sowohl die an unserer Studie Recruiting Trends 2016 befragten Unternehmen als auch die beteiligten Stellensuchenden sehen die Bedeutung des Anschreibens in Zukunft als geringer an. Kurzprofile in Karriere-Netzwerken und Internet-Stellenbörsen zur Präsentation des eigenen Lebenslaufs werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Fast sechs von zehn Unternehmen und sieben von zehn Stellensuchenden geben an, dass diese in Zukunft von hoher Bedeutung sein werden. Trotzdem sehen beide Gruppen noch einen langen Weg zur One-Click-Bewerbung und messen dieser aktuell noch eine eher geringe Rolle zu.

Nur vier von zehn Bewerbungen werden durch Unternehmen intensiv geprüft. Worauf kommt es in einer Bewerbung an?

Aufgrund des zeitlichen Drucks können Bewerbungen häufig nur selektiv überflogen werden. Das führt dazu, dass der Blick auf das Gesamtbild der Bewerbung und des Bewerbers nicht komplett ist. Aus Sicht des Kandidaten sollte aber genau dies das Ziel sein, denn ebenso wichtig wie der inhaltliche Fit eines Kandidaten zu einer offenen Stelle ist auch der kulturelle Fit des Bewerbers zum Unternehmen und dessen Mitarbeitern. Eine gute Bewerbung bietet eine inhaltliche und visuelle Symbiose in Darstellung des Kandidaten-Fits zu den Anforderungen der zu besetzenden Stelle und dem rekrutierenden Unternehmen. Diese Informationen müssen für den Recruiter beim ersten selektiven Lesen klar und schnell ersichtlich sein, der Bewerber sollte sie deshalb prominent im Anschreiben und im Lebenslauf platzieren.

Mit einer One-Click-Bewerbung können laut Ihrer Studie Stellensuchende einfach per Mausklick ihr aktuelles Bewerberprofil in die Datenbank des Wunscharbeitgebers importieren. Warum sträuben sich viele Arbeitgeber noch dagegen?

Sieben von zehn der Top 1.000 Unternehmen nennen als möglichen Grund für die niedrige Bewertung der One-Click-Bewerbung die Selektion, welche durch die fehlende Individualität der Bewerbung erschwert wird. Zudem geht mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen davon aus, dass aus der One-Click-Bewerbung eine Bewerbungsflut resultieren könnte (61 Prozent). Weitere Gründe sind technischer Natur, wie der Aufbau einer Schnittstelle zwischen den eigenen HR-Systemen und Karrierenetzwerken sowie datenschutzrechtliche Erwägungen in Bezug auf die Privatsphäre der Bewerber.

Die anonymisierte Bewerbung nach Vorbild der USA verzichtet zur Chancengleichheit auf einige persönliche Angaben wie Herkunft, Alter oder Familienstand. Für wie sinnvoll halten Sie das Verfahren?

Anonymisierung kann natürlich dazu beitragen Diskriminierung in frühen Stufen des Rekrutierungsprozesses bei der Selektion von Bewerbungen zu verhindern, aber spätestens in einer späteren Stufe des Prozesses, beispielsweise wenn sich Kandidaten in einem Einstellungsinterview offenbaren müssen, tritt das gleiche Problem wieder auf. Zudem kann man auf viele Faktoren wie Herkunft und Alter bereits deutlich aus dem Kontext schließen, so korreliert eine langjährige Arbeitserfahrung zumeist auch mit einem gewissen Lebensalter. Als sinnvoll erachte ich das Weglassen von Bewerbungsfotos, da viele Studien bereits gezeigt haben, dass Recruiter dazu neigen visuelle Faktoren gegenüber inhaltlichen Qualifikationen über zu bewerten.

Active Sourcing und Talent-Pools gewinnen an Bedeutung. Was steckt dahinter und welche Vorteile bieten diese beiden Methoden Bewerbern und Arbeitgebern?

Wir haben auf dem Arbeitsmarkt einen akuten Fachkräftemangel. Vor dem Hintergrund des Wertewandels ist speziell bei den jüngeren Generationen Active Sourcing mit Talent-Pools ein alternativloses Instrument zur Personalrekrutierung. Bei immer weniger qualifizierten Leuten auf dem Arbeitsmarkt ist die Identifikation und Direktansprache interessanter Kandidaten zwingend notwendig für Unternehmen jeder Größe und Branche, zumal 45 Prozent der Kandidaten auch lieber von einem Unternehmen direkt angesprochen werden, als selbst ein Unternehmen über eine Bewerbung zu kontaktieren. Über Active Sourcing werden im ersten Schritt Talent-Pools mit interessanten Kandidaten gefüllt, auch wenn zu diesem Zeitpunkt keine Vakanz für die betreffende Person existiert. Auf Basis dieses Pools kann dann bei Auftreten einer Vakanz gewährleistet werden, dass genug Kandidaten mit entsprechender Qualifikation für die offene Stelle vorhanden sind.

Welche Rolle spielt Social Media aktuell im Recruiting? Welche Anforderungen müssen Mitarbeiter der Personalabteilung dafür erfüllen?

Sieben von zehn Unternehmen und sechs von zehn Stellensuchenden bewerten den Einsatz von Social Media in der Rekrutierung als positiv. Die Nutzung ausgewählter Social Media-Kanäle kann aus Unternehmenssicht in vier klassische Anwendungsszenarien unterteilt werden: Stellenausschreibung, Imagewerbung und Employer Branding, Active Sourcing sowie die Suche nach Informationen über bereits identifizierte Kandidaten. Bei der Ausschreibung von Stellen und der Suche nach Informationen dominiert in Deutschland das Karrierenetzwerk XING, während für Imagewerbung und Employer Branding Facebook der präferierte Kanal ist. Um in Social Media Stellensuchende und Karriereinteressierte zielführend anzusprechen, müssen Recruiter die Fähigkeit haben, diesen Gruppen aufzuzeigen, dass das Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle zu deren eigenen Fähigkeiten sowie beruflichen Projekten passt. Weitere wichtige Eigenschaften für Recruiter sind die Fähigkeit, offene Stellen und das Unternehmen detailliert zu beschreiben sowie das Talent zur persönlichen Ansprache der Bewerber über Social Media.

Warum stoßen neue Kommunikationswege wie WhatsApp bei vielen HR-Verantwortlichen auf Ablehnung?

Ich würde nicht sagen, dass neue Kommunikationswege wie Instant Messaging über WhatsApp bei vielen HR-Verantwortlichen auf Ablehnung stoßen. Diese Kanäle müssen aber zuerst noch ihre Relevanz für das Recruiting unter Beweis stellen. Whatsapp eignet sich speziell zur Kommunikation mit großen Gruppen und könnte als erster unmittelbarer Anlaufpunkt bei Kandidaten-Fragen rund um die Themen Bewerbung und Karriere dienen. Die Unmittelbarkeit und die Transparenz in der Kandidatenkommunikation wären hier mögliche Pluspunkte, welche die Unternehmen bei ihren Kandidaten sammeln könnten. Inwieweit dies aber deren tatsächliche Bewerbungsentscheidung beeinflusst oder das Image der Unternehmen verbessert, ist noch unbekannt und ein spannendes Feld für zukünftige Forschung in diesem Bereich.

Die Studie Recruiting Trends 2016 ist abrufbar unter: bit.ly/ggs-recruiting-trends

Zur Person:

Andreas Eckhardt ist Professor für Personalmanagement an der GGS. In seiner Forschung untersucht er unter anderem die Trends im Recruiting und Personalmarketing, beschäftigt sich mit der IT-Unterstützung im Personalmanagement und Fragen der Schatten-IT. Offen gegenüber Neuem ist Eckhardt auch in der Lehre: So startet im Herbst 2016 sein Kurs „Human Ressource Management in the Digital Age“ als MOOC. Im aktuellen Handelsblatt BWL-Ranking 2014 rangiert Eckhardt auf Platz 33 der besten Forscher unter 40 Jahre im deutschsprachigen Raum.

Corporate Startup Award 2016

Corporate Startup Award 2016

GGS-Experte Jochen Becker ist neues Jurymitglied

Heilbronn, 6. September 2016

Es ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Startup-Szene: Der Corporate Startup Award (www.corporatestartupsummit.com). Am 19. Oktober wird der begehrte Preis in Frankfurt am Main zum zweiten Mal verliehen. Neues Mitglied der achtköpfigen Jury, die über die Gewinner in den drei Kategorien „Bestes Corporate Entrepreneurship“, „Bester Inkubator/Akzelerator“ und „Bestes Corporate Startup“ entscheidet, ist Dr. Jochen Becker, Leiter des Investment Labs der German Graduate School of Management and Law (GGS) in Heilbronn.

Gefragter Experte

Für den Juryvorsitzenden Julian Kawohl, Professor für Strategisches Management und Case Studies an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, ist Jochen Becker die ideale Jurybesetzung: „Mit dem Investment Lab hat Jochen Becker den führenden Think Tank zum Corporate Venturing in Deutschland aufgebaut. Es freut mich sehr, dass er uns mit seiner Expertise beim Corporate Startup Award unterstützt. Damit wird die Jury neben den Mitgliedern der Corporate Startup-Szene durch einen hochrangigen Vertreter aus dem Corporate Venturing-Bereich verstärkt.“

Jochen Becker ist Post-Doc für Finanzkommunikation und Marketing an der GGS. Mit dem von ihm als interaktive Denkfabrik gegründeten Investment Lab betreibt er international anerkannte Forschung in den Bereichen Finanzkommunikation, Entrepreneurship und strategische Unternehmensführung. Dies geschieht durch hochwertige Interaktionsplattformen wie das Equity Forum und langfristig ausgerichtete Praxispartnerschaften.
Dabei untersucht er vor allem die Interaktion zwischen CVC-Einheiten, Portfoliounternehmen sowie Co-Investoren.

Das Erfolgsjahr 2016 der GGS

Das Erfolgsjahr 2016 der GGS

GGS stiftet Mehrwert für Wissenschaft und Praxis

Heilbronn, 10. November 2016 – Eine moderne Managementausbildung und ein Forschungsoutput auf internationalem Top-Niveau prägen die German Graduate School of Management and Law (GGS) im zehnten Jahr ihres Bestehens. So haben GGS-Forscher in den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 bereits vier A-gerankte und 16 B-gerankte (jeweils nach VHB-JOURQUAL 3) Artikel in referierten Management-Fachzeitschriften und Konferenzbänden veröffentlicht. Außerdem erstellten sie 31 Konferenzbeiträge und teilten dadurch ihr Wissen mit der internationalen Forschungsgemeinschaft. Erfolgreich war die Fakultät auch beim Einwerben von Drittmitteln, so fördern die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Stiftungen und Industrieunternehmen aktuelle Forschungsprojekte der GGS. Mit 300 Studierenden, 450 Seminarteilnehmern und 2.250 Teilnehmern an Vortragsreihen ist die von der Dieter Schwarz Stiftung geförderte GGS im Jubiläumsjahr so gefragt wie noch nie.

Beeindruckende Erfolgsgeschichte

„In zehn Jahren hat die GGS eine wirklich gute Entwicklung genommen. Sie ist gut vernetzt und international durch ihre Profilthemen Innovation, Unternehmertum und Compliance anerkannt“, sagt Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. „Als Ort interkultureller Lernprozesse fördert die GGS junge Führungskräfte und schafft Mehrwerte für Wissenschaft und Praxis. Sie wirkt in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken mit ihren Managementimpulsen und steht auch für unsere Philosophie vom lebenslangen Lernen“, so Geilsdörfer weiter.

Innovativer Online-Kurs und Promovieren in Heilbronn

Erstmals konzipierte die GGS dieses Jahr einen englischsprachigen MOOC (Massive Open Online Course). Der zehnwöchige kostenpflichtige Kurs mit dem Titel „Human Resource Management in the Digital Age“ entwickelte sich mit über 160 Registrierungen zum Erfolgsmodell und wird inzwischen als Benchmark-Projekt für den Einfluss der digitalen Transformation auf das Personalmanagement zitiert. Dass Promovieren in Heilbronn möglich ist, zeigt das Graduiertenkolleg „Dynamic Capabilities and Relationships“, das die GGS zusammen mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) seit 2011 unterhält. Aktuell werden dort zwölf Doktoranden betreut. Hinzu kommen noch 13 Kandidaten in kooperativen Promotionsverfahren, die neben ihrem Betreuer an der GGS über einen externen Doktorvater oder eine externe Doktormutter verfügen.

Firmenbeschreibung

Die German Graduate School of Management and Law ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert wird. Sie ist international ausgerichtet und arbeitet weltweit mit führenden Universitäten in Forschung und Lehre zusammen. Im Zentrum von Lehre und Forschung steht die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit und die Gestaltung von Innovationsprozessen. Die German Graduate School of Management and Law konzentriert sich auf berufsbegleitende Studienprogramme für Führungstalente und bietet Weiterbildungsprogramme für Führungsteams an.

Digitales Lernen an der GGS

Digitales Lernen an der GGS

GGS startet Online-Kurs zum Personalmanagement im Digitalzeitalter

Heilbronn, 12. September 2016

Erstmals bietet die German Graduate School of Management and Law (GGS) ab 3. Oktober einen eigenen Online-Kurs an. Der englischsprachige MOOC (Massive Open Online Course) trägt den Titel „Human Resource Management in the Digital Age“ und richtet sich an Studierende und Führungskräfte. Im zehnwöchigen Kurs unter der Leitung von GGS-Professor Andreas Eckhardt und Post-Doc David Wagner werden Lehrformen wie Beispielfälle, Lesematerial und Videos mit Gruppenarbeit kombiniert. Online tauschen sich die Kursteilnehmer untereinander sowie mit den Dozenten aus und generieren neues Wissen. „Unser MOOC bietet einen tiefen Einblick in die Prozesse, Praktiken und technologischen Systeme, die Unternehmen aktuell im Personalmanagement beschäftigen. Die Teilnehmer erlernen darüber hinaus Fertigkeiten und Fähigkeiten, die notwendig sind, um in einem zunehmend digitalen Umfeld erfolgreich zu sein“, erläutert Andreas Eckhardt, Professor für Personalmanagement, die Vorteile des Online-Kurses.

Führende HR-Experten unterstützen Praxistransfer

Um den Wissenstransfer in die Praxis zu flankieren, ist der Online-Kurs in fünf Module eingeteilt, die jeweils von HR-Experten führender Unternehmen begleitet werden. Im ersten Modul „Strategic Human Resource Management“ gibt Janina Kugel, Leiterin des Personalwesens und Vorstandsmitglied bei der Siemens AG, einen Einblick in die Herausforderungen bei der strategischen Personalplanung für einen Großkonzern. Als Experte für digitale Transformation unterstützt Harald Schirmer, Manager Digital Transformation & Change bei der Continental AG, das zweite Modul „Workforce Planning & Change“ mit seinem Know-how. Das Thema „Recruiting & Retention“ begleitet im Praxisteil Gero Hesse, CEO Embrace Medienfabrik der Bertelsmann AG. Dr. Jeanny Wildi-Yune, Senior Manager der KPMG AG, im Modul „Human Resource Development“ und Philippe Bopp, CEO der machtfit GmbH, im Modul „Health & Risk Management“ sind weitere HR-Experten, die den Einfluss der digitalen Transformation auf das Personalmanagement im MOOC eindrucksvoll schildern.

Renommierter Technologiepartner

Technologiepartner für den GGS-MOOC ist die von der Stanford University vor drei Jahren gegründete Plattform NovoEd. Diese betreut bereits Projekte renommierter Universitäten wie Berkeley oder Maastricht, aber auch namhafter Unternehmen wie Nestlé oder Unilever. Für David Wagner, Post-Doc für Digital Strategy und Innovation an der GGS, steht fest: „Mit NovoED haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, der im Bereich Social Learning sehr gut aufgestellt ist. Die Plattform bietet ideale Voraussetzungen, um in kleinen Gruppen zusammenzuarbeiten und passt damit perfekt zum Real-Life-Learning, dem didaktischen Ansatz der GGS.“

Die Teilnahme am MOOC ist für GGS-Studierende kostenfrei, Freunde der Business School wie beispielsweise Alumni und Studierende von internationalen Partnerhochschulen bezahlen 99 US-Dollar und alle anderen Teilnehmer 199 US-Dollar.
Mehr Informationen zum MOOC „Human Resource Management in the Digital Age“ inklusive einen Filmtrailer sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter: https://novoed.com/ggs-digihrm.

Fit fürs Studium und fit im Leben

Fit fürs Studium und fit im Leben

praxisHochschule und Beurer unterstützen Erstsemester wieder mit Fitness-Armbändern

Gute Nachrichten für alle Erstsemester an der praxisHochschule – Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr unterstützt Beurer wieder die Studierenden in Köln und in Rheine: Unter dem Motto „Mit Beurer fit fürs Studium und fit im Leben“ stattet der Ulmer Gesundheitsspezialist auch zum Sommersemester alle Studienstarter mit dem Aktivitätssensor AS 81 aus. Der Sensor ist mit der „beurer HealthManager“ App und der „beurer BodyShape“ App kompatibel.

Warum Bewegung und Gesundheit so wichtig fürs Lernen ist

Ausreichend BewFitness-Armband Beurer Türkisegung wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern optimiert auch die geistige Leistungsfähigkeit. Bewegung hält fit, verbessert die Sauerstoffversorgung des Gehirns und beeinflusst dadurch auch die Konzentrationsfähigkeit und den Stresspegel.

Der Aktivitätssensor AS 81 motiviert mit dem vorgegebenen Ziel von 10.000 Schritten am Tag zu mehr Bewegung im Alltag. Schritt für Schritt begleitet er die Studierenden durchs Studium und hilft dabei die Gesundheit zu stärken und die Lernfähigkeit zu steigern. Der AS 81 vereint Aktivitäts- und Schlaftracking in einem Gerät. Die gemessen Werte können via Bluetooth® in die kostenfreien Apps „beurer HealthManager“ oder „beurer BodyShape“ übertragen und dort analysiert werden. Damit keine Vorlesung verpasst wird, ist außerdem einen Weckfunktion integriert.

Für einen aktiven Start ins Studium und stellt Beurer allen Erstsemestern des Sommersemesters 2017 an der praxisHochschule den Aktivitätssensor AS 81 zur Verfügung.

Gesundheit ist Programm an der praxisHochschule

Die staatlich anerkannte praxisHochschule fühlt sich nicht nur der Gesundheit ihrer Studenten und Studentinnen verpflichtet. Vielmehr ist Gesundheit Programm. Die praxisHochschule, ein Unternehmen der Klett Gruppe, bietet an den Standorten in Köln und Rheine innovative Studiengänge im Gesundheits- und Sozialwesen an. Eine Übersicht über die Studiengänge der praxisHochschule findet sich auf der Website: www.praxishochschule.de/de/studium

Beurer und Gesundheit

Beurer wurde 1919 in Ulm gegründet und steht für Gesundheit und Wohlbefinden. In diesem Segment ist das Traditionsunternehmen heute in mehreren Produktsparten führend: unter anderem als Marktführer in Europa im Bereich Schmiegsame Wärme, Marktführer in Deutschland für Blutdruckmessgeräte und Massageprodukte, sowie als einer der führenden Anbieter von Personenwaagen in Europa. Das Produktportfolio umfasst heute eine große Anzahl von Artikeln rund um die Bereiche Therapie, Diagnostik und Prävention. Darunter finden sich Heizkissen, Personen-, Küchen- und Kofferwaagen, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Inhalatoren, Fieberthermometer, Luftbefeuchter und Luftentfeuchter, Babyphones sowie Pulsuhren, Aktivitäts- und Schlafsensoren, Tageslicht- und Infrarotlampen, TENS-/EMS-Geräte, Hand-/Fußmassagegeräten, Shiatsu-Sitzauflagen/ Kissen/ Gürtel und Massage-Sessel. Die Beauty-Linie bietet zudem alles rund um die Themen Maniküre/ Pediküre, Gesichtssauna, (IPL-)Haarentfernung, Gesichtspflege sowie HairCare. Mit der Beurer Produktgruppe „Connect“ wird eine moderne Schnittstelle zwischen Mensch und Produkt geboten, indem die Messdaten auf (mobile) Endgeräte übertragen und ausgewertet werden können. Die Beurer App-Welt, die aus inzwischen sieben verschiedenen Apps besteht, ergänzt als Fortsetzung zusätzlich eine Vielzahl der Produkte. Das Familienunternehmen unterhält ein weltweites Distributionsnetz in mehr als 100 Ländern und beschäftigt derzeit ca. 800 Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie unter www.beurer.com und www.beurer-medical.de.

Focus on Women

Focus on Women

Impulse für das Karrieremanagement von Frauen

Heilbronn, 19. April 2017

Für Frauen in Fach- und Führungspositionen, die ihre Karriere beschleunigen möchten, hat die German Graduate School of Management and Law (GGS) die kostenfreie Reihe „Focus on Women“ aufgelegt. Die beiden – jeweils halbtägigen Seminare – finden an der GGS in Heilbronn statt und ermutigen Frauen, ihre Stärken zu erkennen und nach außen sichtbar zu machen.

Mit emotionaler Führung Hürden überwinden

Die erste Veranstaltung am 24. Juli trägt den Titel „Frauenkarriere? Na, klar! Hilfestellungen zum Durchstarten“. Die Kommunikations- und Change-Expertin Caroline Müllner stellt darin die weiblichen Stärken der Führung vor: Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz. Genau diese Eigenschaften werden im Zeitalter der Digitalen Transformation immer wichtiger und sind ein solider Grundpfeiler für authentisches Führen im Unternehmen. Mit dem auf der Positiven Psychologie basierenden Leadership-Ansatz lernen die Teilnehmerinnen dazu ein geeignetes Instrument für das erfolgreiche Führen von Teams kennen.

Die Reihe wird am 27. September mit dem Kreativworkshop „Hoch hinaus!“ fortgesetzt. Coach und Unternehmensberaterin Barbara Baratie berichtet darin von Stolpersteinen und Karrierepflastern und zeigt den Teilnehmerinnen, wie sie ihre persönlichen Stärken erkennen und ausbauen. Die Teilnehmerinnen entdecken Gestaltungsspielräume für die eigene Karriere und lernen Methoden zur Selbstreflexion anzuwenden. Barbara Baratie ermuntert Frauen, ihre Komfortzone zu verlassen, sich selbst zu vermarkten, Netzwerke aufzubauen und Prestige- statt Fleißaufgaben zu übernehmen.

Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen gibt es unter: www.ggs.de/focus-on-women. Für alle, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, bietet die GGS vom 16. bis 18. November das Seminar Women in Management an. Dort werden dann die Punkte Karrieremanagement, Selbstmarketing und Kommunikationskompetenz vertieft und durch die Expertise erfahrener Managementtrainerinnen der individuelle Führungsstil geschärft.